TSV Bad Endorf - Abt. Berglauf und Triathlon
Monaco Marathon am 17.11.2002
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Reinmund Hobmaier erfolgreich beim Monaco-Marathon

42,195 km auf Schumis Spuren
Marathon in Monaco? Da bekommt man doch keine 42 km zusammen möchte man meinen und schon zweimal nicht auf ebener Straße. Stimmt! Deshalb führt die Laufstrecke auch von Monaco entlang Frankreichs Küste über Cap Martin und Menton bis nach Ventimiglia/Italien und wieder zurück. Aber auch diese Route ist insgesamt noch mit rund 350 Höhenmetern gespickt. Reinmund Hobmaier vom TSV Bad Endorf hatte es gerade dieser Marathon angetan und er stellte sich bestens vorbereitet mit weiteren 3000 Teilnehmern dieser Herausforderung. Prinz Albert höchstpersönlich erteilte den Startschuss vor dem weltberühmten Casino von Monte Carlo. Gleich zu Beginn an löste sich eine 15-köpfige Spitzengruppe von Kenianern und Äthiopiern vom übrigen Feld und legte ein sehr hohes Tempo vor. Reinmund Hobmaier ging die Sache sehr behutsam an, da sehr schwer einzuschätzen war, wie kräfteraubend die ganzen Steigungen letztendlich sein werden. Bereits nach 5 km, wo Serpentinen mit 84 Höhenmetern von Monaco hinausführten, fing der ehemalige Berglaufspezialist an, einen nach dem anderen zu überholen. Bis KM 25 lief Reinmund Hobmaier betont locker, seine Halbmarathonzeit lag bei 1.20 Std., was auf eine gute Endzeit hoffen ließ. Dann kam bei KM 32 ein sehr langer Anstieg nach Cap Martin hinauf, was seinen Kräften sehr viel abverlangte. Er musste das Tempo zurückschrauben, da halfen auch die letzten KM auf Schumachers Ferrarispuren - durch den berühmten Tunnel und am pompösen Yachthafen vorbei - nichts mehr. Jedoch erging es seinen Mitkonkurrenten ebenso, so dass er bis zum Ziel im Louis II-Stadion seine bis dahin ausgezeichnete Platzierung halten konnte. Er beendete schließlich den schweren Lauf als gesamt 24. und bester Deutscher in der Zeit von 2.45.01 Stunden. In seiner Altersklasse verpasste er nur knapp einen Stockerlplatz und wurde Vierter. Gewonnen hat den Marathon der Äthiopier Tadesse Hailemariam in 2.14.09 Std. Die schnellste Frau war die Russin Maria Fedoseeva, die nach 2.37.25 Std. das Ziel erreichte.


Weitere Infos unter Monaco Marathon Online.