TSV Bad Endorf - Abt. Berglauf und Triathlon
Dreiköniglauf am 6.1.2000 Zurück

1. Bad Endorfer Dreikönigslauf am 6.1.00

"Tolle Strecke, super Athmosphäre, hervorragende Organisation - ich komme immer wieder gerne nach Endorf". Über dieses Lob vom Sieger des 1. Bad Endorfer Dreikönigslaufes konnte sich das ganze Organisationsteam freuen. Bisher wurde der Lauf immer an Silvester veranstaltet, doch aufgrund der großen Konkurrenz aus Salzburg und München funktionierte man den Silvesterlauf einfach in einen Dreikönigslauf um. Daß diese Entscheidung richtig war, zeigte die sofort wachsende Teilnehmerzahl. Über 160 Starter beteiligten sich bei strahlendem Sonnenschein und guten Laufbedingungen an diesem Wettkampf.

Zuerst gingen die Bambini und Schüler an den Start. Sie mußten eine Runde mit 1.798 Metern durch die Hauptstraße von Bad Endorf laufen. Dabei kommt es in dieser Klasse weniger auf Zeiten und Platzierungen an, sondern vielmehr auf's Dabeisein. Dies wird vom Veranstalter dadurch belohnt, daß jeder Teilnehmer einen kleinen Pokal bekommt und dadurch motiviert werden soll, auch in Zukunft Gefallen am Laufsport zu haben.

Die Jugendlichen mußen dann schon drei Runden laufen, was einer Distanz von 5.394 Metern entspricht. Erwartungsgemäß ist hier die Beteiligung am geringsten. Erfreulich aber war, daß mit Leonhard Buchetmann ein Endorfer den 2. Platz hinter Christian Bauer von der LG Rupertigau erreichen konnte.

Ebenfalls 3 Runden hatten die Frauen zu meistern. Von Anfang an konnte sich Walburga Maier von der LG Chiemgau-Süd absetzen und gewann deutlich vor Monika Mitter-Mang von der LG Mettenheim. Einen rabenschwarzen Tag erwischte hier die Endorferin Carmen Krämer. Sie konnte sich über ihren 3. Platz gar nicht recht freuen, wurde sie doch klar unter ihrem Wert geschlagen.

Albert Herzog, Toni Gröschl und Sebastian Hungerhuber

Zum Schluß schickte Bürgermeister Walter Kindermann die Herren über 5 Runden ins Rennen. Auf 8990 Metern war dies das spannendste Rennen des Tages. Albert Herzog, Toni Gröschl und Sebastian Hungerhuber bildeten von Beginn an eine Dreiergruppe. Sie liefen drei Runden lang Kopf an Kopf. Dann aber verschärfte Albert Herzog das Tempo noch einmal und konnte sich von den anderen beiden absetzen. Nach exakt 29.00 Minuten lief er als Sieger ein. Dahinter konnte sich erstaunlicherweise Toni Gröschl genau eine Sekunde vor dem eigentlich spurtstärker eingeschätzten Sebastian Hungerhuber ins Ziel retten. Für die positive Überraschung dieses Rennens sorgte der Lokalmatador Reinmund Hobmaier. Er war schnellster Läufer nach dem Spitzentrio und wurde somit Gesamtvierter.

"Mit der Einführung einer Familienwertung und der Bad Endorfer Betriebsmeisterschaft wollen wir den Lauf wieder für die Breitensportler interessanter machen", teilte uns die Organisatorin des Laufes Josefine Hobmaier mit. Dies ist auch sicherlich gelungen. Wer in die Familienwertung kommen wollte, mußte je einen Teilnehmer für eine, drei und fünf Runden haben, die natürlich aus derselben Familie kommen mußten. Hier setzten sich die Hobis vor den Prohls und den Fiedlern durch.

Die Siegerehrung der Betriebsmeisterschaften

Erste Bad Endorfer Betriebsmeister wurde die Schreinerei Reischl vor der Fitneß-Alm und dem E-Werk. Hier mußten die Betriebe drei Teilnehmer stellen, wobei jeder Teilnehmer zwei Runden zu laufen hatte.

Die Ergebnisliste wurde wieder von Jak Mayer erstellt.